Deutscher Lehrerpreis - Unterricht innovativ

29.05.2020

Auszeichnungen für besondere Lehrerinnen und Lehrer

Der Wettbewerb „Deutscher Lehrerpreis – Unterricht innovativ“ geht in die zwölfte Runde und wird auch 2020 wieder Lehrkräfte auszeichnen. Ab sofort können sich Lehrerinnen und Lehrer mit innovativen Unterrichtskonzepten bewerben, Schülerinnen und Schüler können ihre besten Lehrkräfte nominieren und – das ist neu in diesem Jahr – Lehrkräfte-Teams oder Kollegien ihre Schulleitung als Preisträger vorschlagen. In den Kategorien werden die Herausforderungen für Schule und Unterricht in der Corona-Zeit mit einem besonderen Preis berücksichtigt.

Bewerbungen und Einreichungen von Vorschlägen für alle Kategorien sind ab sofort unter www.lehrerpreis.de möglich. Der Bewerbungsschluss ist der 16. November 2020.

Nach einer Gutachterphase entscheidet dann die hochkarätig besetzte Jury, bevor die Auszeichnungen verliehen werden. Erstmals werden alle Preisträger*innen darüber hinaus auch Alumni eines Exzellenz-Netzwerks und nehmen an einem jährlichen Exzellenzcamp teil.

Der „Deutsche Lehrerpreis – Unterricht innovativ“ ist mit einem Gesamtwert von 12.000 Euro zzgl. Teilnahme am Exzellenz-Netzwerk und Exzellenzcamp dotiert. Die Preisgelder sind zweckgebunden und sollen für Projekte im Unterricht verwendet werden. Die Preisverleihung findet Ende März 2021 statt, ein genauer Termin wird noch bekannt gegeben.

Für die Kontinuität der Initiative steht der Deutsche Philologenverband. „Mit dem ‚Deutschen Lehrerpreis - Unterricht innovativ‘ zeigen wir auch in der Öffentlichkeit, mit wie viel Engagement und Kreativität Lehrkräfte ihren Beruf ausüben. Diese Auszeichnung ist ein Zeichen der Anerkennung und Wertschätzung ihrer Arbeit“, betont Prof. Dr. Susanne Lin-Klitzing, Bundesvorsitzende des Deutschen Philologenverbandes.

„Lehrkräfte brauchen darüber hinaus aber grundsätzlich bessere Rahmenbedingungen, Schulen eine bessere Personalausstattung und eine technische und digitale Grundausstattung, die gewährleistet, dass guter Unterricht von gut ausgebildeten Lehrkräften für die Schülerinnen und Schüler – auch während und nach der ‚Corona-Krise‘ – endlich reibungsarm durchgeführt werden kann“, so Lin-Klitzing mit Blick auf die Lehr-Lern-Aktivitäten, die Lehrkräfte in der jetzigen Krisensituation gerade auch mit nicht von ihren Dienstherren zur Verfügung gestellten Mitteln zu bewältigen versuchen.

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