Digitalpakt: Endgeräte für Schulen in MV

02.07.2020

Endgeräteprogramm des Digitalpakts startet

In Mecklenburg-Vorpommern können ab sofort die allgemeinbildenden Schulen digitale Endgeräte für ihre Schülerinnen und Schüler kaufen. Um den digitalen Unterricht zu sichern, stellt der Bund rund 10 Millionen Euro aus dem Digitalpakt für die Schulen im Land zur Verfügung. Das Land selbst erweitert diese Summe aus dem MV-Schutzfonds um eine weitere Million. Schulträger können davon nun digitale Endgeräte wie Tablets und Laptops kaufen.

„Die vergangenen Monate haben gezeigt, wie wichtig digitales Lernen ist. Deshalb ist es gut, dass der Bund im Rahmen des Digitalpaktes Schülerinnen und Schülern hilft, die sich kein eigenes Endgerät leisten können“, sagte Bildungsministerin Bettina Martin. Es sei wichtig, dass alle Schülerinnen und Schüler, unabhängig vom Einkommen ihrer Eltern – am digitalen Unterricht teilnehmen können, erklärt Martin weiter. Gefördert werden Laptops, Notebooks und Tablets als schulgebundene Geräte, die dann von den Schulen an Schülerinnen und Schüler mit entsprechendem Unterstützungsbedarf ausgeliehen werden. Schülerinnen und Schüler selbst können keine Zuschüsse aus dem Programm erhalten.

Allen Schulträgern wurde ihr Budget mitgeteilt und der vorzeitige Vorhabenbeginn erlaubt. Schulträger können somit die Geräte ab sofort beschaffen. Bund und Länder haben sich auf die Umsetzung eines 500-Millionen-Euro-Sofortausstattungsprogramms geeinigt, um Leihgeräte für benachteiligte Schülerinnen und Schüler während des durch die Pandemie eingeschränkten Schulbetriebs zur Verfügung stellen zu können.

Zur Pressemitteilung des Bildungsministeriums