Nachrichten für Kinder - ein Angebot der dpa

Waschen, messen, lüften: Die Schule geht wieder los

26.10.2020 Themenbereich: Startseite
Auch wenn es kalt ist: Die Fenster sollen regelmäßig geöffnet werden. Foto: Guido Kirchner/dpa© Guido Kirchner
Auch wenn es kalt ist: Die Fenster sollen regelmäßig geöffnet werden. Foto: Guido Kirchner/dpa© Guido Kirchner

Noch sind nicht alle Bundesländer mit den Herbstferien durch. Doch für eine Menge Schülerinnen und Schüler in Deutschland heißt es seit Montag wieder: ab in die Schule! Die Ferien sind vorbei. Gleichzeitig aber stecken sich in Deutschland wieder mehr Menschen mit dem Coronavirus an. Wie die Schulen sich darauf einstellen und welche Tipps dir weiterhelfen, erfährst du hier.

MASKE: Mit Beginn der Schule werden viele Schüler wieder ständig ihre Maske tragen. Deshalb sollte man diese auch zwischendurch häufiger reinigen. Los geht es aber schon beim richtigen Aufsetzen. Das macht man am besten mit gewaschenen Händen, um keine Viren oder Bakterien im Gesicht zu verteilen. Hat man die Maske auf, sollte man sie möglichst wenig anfassen. Um Krankheitserreger an der Maske loszuwerden, empfehlen Fachleute das Waschen. Das gilt etwa dann, wenn die Maske feucht geworden ist, durch den Atem oder durch Spucke.

TECHNIK: Einige Schulen setzen auf technische Hilfe. Sie haben Messgeräte angeschafft. Diese sollen im Klassenzimmer den CO2-Gehalt in der Luft überprüfen. Dieses Gas atmen wir Menschen aus. Die Idee: Wenn viel ausgeatmetes CO2 in der Luft ist, dann müssen da auch viele Aerosole sein. Aerosole sind winzige Teilchen, die in der Luft schweben. Forscher sagen: Diese Teilchen entstehen etwa beim Ausatmen und können auch das Coronavirus enthalten. So können sich andere Menschen damit anstecken. Die Messgeräte geben einem also einen Hinweis, wann man die Luft besser austauschen sollte.

LÜFTEN: Durchs Lüften soll die verbrauchte Luft aus den Klassenzimmern durch frische ersetzt werden. Doch wie lüftet man am besten? Fachleute sagen: Das Fenster auf Kipp zu stellen, bringt am wenigsten. Besser ist das Stoßlüften. Dabei öffnet man die Fenster komplett und für mindestens fünf Minuten. Noch besser ist das Querlüften. Dabei öffnet man zwei gegenüberliegende Fenster. So entsteht Durchzug, der die Luft schnell austauscht.