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Wissenschaft fürs Fahrrad

05.11.2020 Themenbereich: Neues
Eine Wissenschaftlerin will dafür sorgen, dass der Radverkehr in Deutschland besser organisiert wird. Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/ZB© Jens Kalaene
Eine Wissenschaftlerin will dafür sorgen, dass der Radverkehr in Deutschland besser organisiert wird. Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/ZB© Jens Kalaene

Jana Kühl ist eine besondere Wissenschaftlerin. Denn sie arbeitet jetzt als erste Professorin für den Radverkehr in Deutschland an einer Universität. Dabei geht nicht darum, wie man Radfahren lernt. Sie beschäftigt sich damit, wie der Straßenverkehr mit Fahrrädern besser organisiert werden kann.

In Corona-Zeiten sei das Fahrrad in vielen Städten Europas beliebter geworden, sagt Jana Kühl. «Das ist erstmal klasse. Aber damit die Radelnden dauerhaft dabei bleiben, müssen sie die Erfahrungen machen, dass das richtig gut funktioniert und Laune macht.» Sonst würden die Leute schnell wieder mehr Auto statt Rad fahren.

Die Wissenschaftlerin sagt auch, dass es nicht darum gehe, Autos zu verbieten. «Aber viele Wege können ohne weiteres mit dem Fahrrad zurückgelegt werden. Da ist auch der Weg zum Bäcker mit drin.»